Wie wählt man hochwertige Brauereianlage?

Wir hoffen, dass unsere Empfehlungen Ihnen dabei helfen, eine hochwertige Anlage und einen zuverlässigen Hersteller auszuwählen.

Schritt 1. Von wem kaufen?

Führen Sie unbedingt eine Recherche durch, um möglichst viel Information über einen Hersteller zu sammeln: Was für ein Unternehmen ist das? Wie lange ist es auf dem Markt? Wo es seinen Sitz hat? Welche Leistungen weist es auf? 
Fragen Sie nach einer Liste von Brauereianlagen, die innerhalb von letzten zwei-drei Jahren von diesem Hersteller eingeführt wurde. Dadurch können Sie verstehen, ob dieser Hersteller renommiert und erfolgreich ist.

Schritt 2: Woraus besteht eine Brauereianlage?

Erkundigen Sie sich nach technischen Daten des Edelstahls, der für die Herstellung der Anlage eingesetzt wird. Von der Stahlqualität hängen die Lebensdauer der Brauereianlage und der Stabilität der Produktion von Qualitätsbier ab. Empfohlene Stahlsorten für Brauereianlagen sind AISI304 (DIN 1.4301) oder GOST 5632 (08Ch18N10). Die besten Hersteller dieser Marken sind das deutsche Unternehmen Thyssen Krupp und das italienische Inox. Um sich davon zu überzeugen, dass der Stahl bei einem von diesen Herstellern gekauft wurde, fordern Sie die entsprechenden Dokumente auf. Ungetreue Hersteller produzieren ihre Anlagen aus chinesischem Stahlsorte Ko 3 1.4016. Trotz seines attraktiven Aussehens ist er vom Standpunkt der chemischen Zusammensetzung für die Herstellung von Brauereianlagen nicht geeignet, weil eine aus diesem Stahl gefertigte Anlage nicht druckbeständig ist, und das darin enthaltene Bier schnell sauer wird. 

Schritt 3. Wie wird der Stahl bearbeitet?

Es ist sehr wichtig zu erfahren, wie die Schweißnähte bearbeitet werden. Davon hängt die Qualität des Bieres ab, weil eine ungenügende Bearbeitungsqualität zur Ansammlung von Bakterien in den Mikroporen des Materials führt, was wiederum dazu führt, dass Bier immer wieder sauer wird. Und bei laufender Brauerei lässt sich dieses Problem nicht beseitigen.
Wenn eine Anlage aus hochwertigem Stahl hergestellt ist, lassen sich die Schweißnähte leicht polieren. Die Bearbeitung von Innenflächen des Tanks soll dem Niveau 2V (IIIC) entsprechen, d.h. sie sollen spiegelblank sein: Wenn Sie in den Tank hineinschauen, sollen Sie Ihr Spiegelbild sehen. Um herauszufinden, wie der Stahl bearbeitet wird, empfehlen wir Ihnen, die Produktionsstätte Ihres potenziellen Lieferanten zu besuchen. Dann können Sie sich davon überzeugen, dass Sie wirklich mit einem Hersteller zu tun haben, sowie Stahl vor Ort vermessen und seine Qualität mit eigenen Augen zu prüfen. Dafür bitten Sie den Hersteller, Stahlschrottstücke vor Ihnen Augen miteinander zu verschweißen. Der Stahl von schlechter Qualität enthält viel Kohlenstoff und sprüht Funken bei dem Schweißen.

Schritt 4. Wie hoch ist die tatsächliche Leistung?

Als Produktivität einer Brauereianlage soll die Menge an Endprodukt am Schluss des Prozesses angegeben werden - prüfen Sie unbedingt diese Angaben. Es ist außerdem notwendig, die Leistung pro Woche zu erfahren: einige Hersteller produzieren die Anlagen ausgehend von der 5-Tage-Arbeitswoche, die anderen  - von der 6-Tage-Arbeitswoche, und die Letzten haben einen erweiterten Ausrüstungsbestand.
Achten Sie auf die Dauer des Produktionszyklus. Eine optimale Dauer beträgt 18 Tage. In diesem Fall wird die hohe Qualität des Bieres garantiert.

Schritt 5: Was gehört zum Lieferumfang?

Zum optimalen Lieferumfang, der für die Herstellung des köstlichen Bieres erforderlich ist, gehört Folgendes:
Die Maisch- und Würzepfanne und der Läuterbottich sollen mit Rührwerken mit elektrischem Antrieb ausgerüstet werden.
Alle Behälter im Sudhaus sollen ein Doppelgehäuse mit guter Wärmedämmung in der Mitte haben. 
Die Bierlagertanks sollen mit einem Kühlmantel, einem Manometer, einer Steuereinheit zur Temperaturkontrolle, einem eingebauten Spülkopf und einer Schauluke ausgestattet sein.
Die zum Bestand gehörenden Pumpen müssen in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden und gegenseitig auswechselbar sein, um die Produktion nicht zu stoppen, wenn eine davon ausfällt. Informieren Sie sich im Voraus, ob es in Ihrer Nähe die Servicezentren gibt, an die Sie sich im Bedarfsfall wenden könnten.
Vorzugsweise sollte der Sudprozess von einem halbautomatischen oder automatischen Bedienpult gesteuert werden.
Ein Kieselgur- oder Rahmenfilter soll unbedingt vorhanden sein. Ein Rahmenfilter sorgt für eine bessere Filtration, während ein Kieselgurfilter eine billigere Filtration gewährleistet.
Der Lieferumfang soll eine Füll- und Reinigungs-/Desinfektionsanlage beinhalten.
Der Lieferumfang kann in Abhängigkeit davon, ob Sie eine Restaurant- und Industrie-Brauereianlage benötigen, variieren. Der Unterschied wird in der Anzahl des Tanks im Sudhaus liegen.

Schritt 6: Was wird zusätzlich angeboten?

Informieren Sie sich über die vom Hersteller angebotenen Dienstleistungen. Idealerweise gehören dazu Mitarbeiterschulung, Belieferung mit Rohstoffen und Garantie- und Nachgarantieservice.
Die Mitarbeiterschulung soll im Idealfall in einer in den Betrieb genommenen Brauerei durchgeführt werden und den ganzen Produktionszyklus dauern, damit Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihn unter der Aufsicht eines erfahrenen Braumeisters durchführen.
Besuchen Sie auch ein paar funktionierende Brauereien dieses Herstellers, um eine Anlagen in Betrieb zu sehen und das damit produzierte Bier probieren können.